Wildseide

Bei der Wildseide (Tussahseide) werden die Kokons der Raupen des wildlebenden und nicht züchtbaren Eichenspinners gesammelt, nachdem der Schmetterling seinen Kokon verlassen hat. Dieser Schmetterling und dessen Raupen ernähren sich von den Blättern der Eichen in den tropischen Wäldern Südostasiens.

Die Raupen schützen sich vor dem feuchten, tropischen Klima, indem sie sich mit feinen Seidenfäden umhüllen. Um Wildseide als Vlies aufarbeiten zu können, werden die mit Seidenleim verklebten Fäden in einer Seifen-Soda-Lauge abgekocht (entbastet).

 

Besondere Merkmale:

  • temperaturausgleichend
  • kühlend bei hohen Temperaturen
  • weich und anschmiegsam
  • sehr gut feuchtigkeitsregulierend
 

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